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Träumen in der Toskana Teil II - Agriturismo & Siena

  • Sandro
  • 17. Sept. 2018
  • 11 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Juli 2020


Palazzo Pubblico

Palazzo Pubblico

Toskana - Fahrt ins Hinterland

Nach 4 Tagen Florenz, vollgepackt mit bombastischen Eindrücken, geht es für die restlichen Tage in die toskanische Hügellandschaft. Um nicht ganz den Anschluss an die Zivilisation zu verlieren, steht auch Siena, eines der grossen italienischen Wunder, auf dem Plan. Zwar kleiner und Übersichtlicher als Florenz, aber nicht minder besucht.

Abseits von allem, zwischen Zypressen, Oliven- und Pinienbäumen, mit einer fantastischen Sicht über Hügel und vereinzelte Höfe, wartet die neue Unterkunft für die nächsten Tage.

Wenn Du Teil I über Florenz noch nicht gelesen hast, kannst Du mit einem Klick auf "Träumen in der Toskana Teil I - Florenz" dorthin gelangen. Der Text hier kann aber auch ohne das Vorwissen von Teil I angeschaut werden.

Toskanas Hinterland

Im Hinterland der Toskana

 

Agriturismo - Hotel Salvadonica

Schon einmal von Agriturismo gehört? Spätestens wenn Du Dich mit der Toskana befasst, wirst Du darüber stolpern. Darunter ist die Sparte Urlaub und Freizeit in ländlicher Umgebung zu verstehen. Früher boten Höfe wenige Gästezimmer an, und ermöglichten den Touristen das Leben auf dem Land hautnah zu erleben. Heute werden z.B. Reiten, (vereinfachtes) Golfen, geführte Touren, Workshops etc. angeboten.

Von der Autobahn hinuntergefahren und die nächst grössere Ortschaft schon passiert, landet man im Niemandsland. Umgeben von nichts als der Natur, befindet sich das Hotel Salvadonica. Salvadonica war einst ein Weiler, wo im grössten Haus, dem Herrenhaus, die Landwirte der umgebenden Feldern übernachteten und lebten. In einem der kleineren Gebäude, das ebenfalls für Hotelzimmer genutzt wird, war der Schweinestall und in einem anderen der Weinkeller untergebracht. Das auffälligste Gebäude ist der modern verglaste Anbau, hinter renovierten grossen Deluxe Zimmern, in welchem sich die Rezeption befindet.

Das Wort Salvadonica entstand wahrscheinlich aus Selva und Domini. Selva ist ein Waldgebiet mit einer Wasserquelle, was es auch wirklich in der Nähe des Hotels hat. Domini bedeutet Eigentümer und adliger Herr. Und tatsächlich ist auf den beiden Hauptgebäuden ein Wappen zu finden (rot-weiss gestreift). Es ist das der Familie Corsini, alteingesessenen Grundeigentümer der Toskana.

Das Hotel ist eine Kombination aus perfekter Symbiose mit der Landschaft, modernen Elementen, sehr gutem regionalem Essen und purer Erholung. Die Unterkunft bietet 6 verschiedene Zimmerkategorien, vom Economy Zimmer bis zur Family Suite, an. Ab der Classic Stufe sind die Zimmer individuell eingerichtet und haben z.B. alte Holzböden, Sicht in den Garten oder sogar einen direkten Ausgang in den Garten. Die Badezimmer sind frisch renoviert und verleihen dem alten Gemäuer einen modernen Touch. Im kleinsten Gebäude ist ein Massageraum untergebracht, der selbstverständlich einen freien Blick auf die Hügel und die hauseigenen Pferde hat.

Im vordersten Gebäude, das aus jüngerer Produktion/Renovation zu kommen scheint, befindet sich der Speiseraum, die verglaste Terrasse und ein Aussenbereich. Am Morgen wird hier das Frühstück serviert, das man natürlich auch draussen geniessen kann. Am Abend begrüsst "La Volpenera" Gäste zum Abendessen. Es gibt, nebst à la carte jeweils zwei Menü, in einem davon ist für einen kleinen Preisunterschied auch noch der Wein dabei. Zu jedem Gang gibt es ein Glas. Zwei der drei Weine sind aus eigener Produktion, wie das Öl, und können bei der Rezeption gekauft werden. Ich wählte an einem Abend das Menü und musste auf nichts verzichten, da alle Saucen ohne Mehl gemacht werden und sie glutenfreie Pasta an Lager haben. Dies macht für mich den Abend jeweils noch schöner. Es lohnt sich nur schon wegen den Speisen auf der Karte da vorbeizuschauen. Nebst Kaninchen nach Toskaner Art, gab es natürlich Pappardelle al cinghiale oder z.B. der Klassiker einer Karte, das Rinderfilet, Maccheroni an einer Fleisch- und Tomatensauce, Kalbskottelet Florentinerart uvm. Wer einmal den Tag am Pool, auf dem eigenen Tennisplatz verbringt oder nach dem Aquarellkurs oder einer Massage am Mittag Hunger bekommt, muss nicht extra die Umgebung abklappern auf der Suche nach einem Speiselokal. Die Mittagskarte bot unteranderem Antipasti-Teller mit Salami aus der Region, Gemüsesuppe und frischen Salat an. Aber wie es für Restaurant in Italien kein Problem ist, hätte man auch Pasta oder ein Stück Fleisch haben können.

Mit der Buchung dieses Rückzugsortes kann man nichts falsch machen. Am liebsten wäre ich dageblieben...

Hotel Salvadonica - Restaurant und Terrasse

Hotel Salvadonica - Restaurant und Terrasse

Frühstück mit Aussicht - Hotel Salvadonica

Frühstück mit Aussicht

Gartenanlage - Hotel Salvadonica

Gartenanlage

Badezimmer - Hotel Salvadonica

Badezimmer

Speise im Restaurant - Hotel Salvadonica

Speise im Restaurant

 

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Durchs Hinterland fahren

Die Toskana ist, nebst bekannten Orten, voll mit hübschen charakteristischen Dörfern und Weilern. Sie alle zu besuchen, würde jeden Reiseplan sprengen. Der Ausgangspunkt für Erkundungen und selbstverständlich die eingeplante Zeit sind entscheidend. Aber welche Orte soll ich nun im ausgemachten Radius besichtigen? Eine Variante wäre einfach ins Auto zu steigen und loszufahren. Der Vorteil hierbei ist, dass man sich wie ein kleiner Entdecker fühlen kann. Der Nachteil ist sicherlich, dass durch mangelnde Kenntnisse über die Gegend wirklich Sehenswertes möglicherweise ausgelassen wird und ähnlich scheinende Orte angefahren werden.

Ausführliche Reiseführer, sind als Lektüre vor der Reise eine tolle Sache. Kompakte Exemplare sind handlicher für unterwegs, enthalten aber meistens nur 1-2 vorgefertigte Routen, die dann zu viel Zeit einnehmen oder in einer anderen Gegend liegen. Ich vertraute von Anfang an auf das Wissen der Hotelmitarbeiter und wurde nicht enttäuscht. Jede schmucke Ortschaft, die die Chefin empfahl, hatte seinen eigenen Charme und deckte einen Teil der eigenen "Toskana-Vorstellungen" ab.

Alle besuchten Ortschaften liegen zwischen Florenz und Siena. Somit sind sie auch gut erreichbar, wenn man nur in einer der beiden Städte stationiert ist.

Badia a Passignano

Badia a Passignano

 

Badia a Passignano

Der Ort besteht nur aus einem B&B, drei Restaurants, einer Weinbar und einem Kloster. Mehr als eine Strasse mit ein paar Häuser hat es da nicht. Trotzdem musst Du da vorbeischauen. Am besten gehst Du dahin um die Mittagszeit. Warum? Weil es für das typische toskanische Essen und seinen Wein bekannt ist. Man geht also dahin um dem Bauch und der Seele etwas Gutes zu tun.

Früher war es hauptsächlich wegen der Abtei Badia a Passignano, aus dem 11. Jahrhundert, berühmt. Denn dieses Kloster gehörte lange Zeit zu den bedeutsamsten in Italien. Es ist umgeben von Zypressen und beherbergt hinter Mauern einen stilistisch angelegten Klostergarten. Im Refektorium ist ein Abendmahlfresko aus der Hand von Domenico Ghirlandaio zu bestaunen. Es soll von besonderem kunsthistorischem Interesse sein. Also am besten gleich auch noch auf die Liste packen. Ich stand leider vor verschlossenen Türen und es hatte weit und breit kein Schild mit weiteren Informationen.

Am Dorfeingang kannst Du das Auto parkieren. Nach wenigen Metern befindet sich auf der rechten Seite das Ristoro L'Antica Scuderia. Bei schönem Wetter kann man auf der Terrasse essen und auf die Hügel hinaufschauen. Ich war selber da und genoss jeden Bissen sowie die Natur um mich herum. Das Lokal kann ich daher ohne Wenn und Aber weiterempfehlen, auch bei Regen, denn die Räumlichkeiten im Hause sind genauso schön. Warum ich gerade da eingekehrt bin, hatte seine Gründe. Eines der Restaurants liegt ein wenig ausserhalb des Kerns und ist auf Fisch spezialisiert, das andere sah zwar sehr einladend aus, hatte aber nebst hohen Preisen auch wie geschlossen ausgesehen.

Wer nur einen Antipasto und ein Glas Wein wünscht, kann die Bar Divino in Betracht ziehen. Ich kann aber zu keinem Lokal ausser dem Ristoro L'Antica Scuderia meine Meinung zum Essen abgeben.

Wer ausgewählte Speisen zum Wein aus eigener Produktion probieren möchte, geht in die Osteria di Passignano. Bevor der Wein auf den Tisch kommt, lagert er in den Kellergewölben des Klosters.

In Badia a Passignano lief ich am B&B Torre di Badia vorbei und wäre gerne gleich über Nacht geblieben. Die kleine rustikale Unterkunft, mit nur 5 Zimmer, hat ein Interior, das einem Boutique Hotel gleicht.

Abtei Badia a Passignano

Abtei Badia a Passignano

Ristoro L'Antica Scuderia - Badia a Passignano

Ristoro L'Antica Scuderia

Ein Espresso und eine tolle Aussicht

 

Greve in Chianti

Auch wenn der Ort städtischer wirkt, ist Greve in Chianti im Grunde genommen eine grosse Piazza mit kleinen Läden und Lokalen unter Galerien. In der Mitte des Platzes steht eine Statue von Giovanni da Verrazano, einem italienischen Seefahrer und Entdecker. Die Produkte in den Geschäften sind aus regionaler Produktion und daher frei von irgendwelchen Zusatzstoffen. Personen mit Unverträglichkeiten, wie ich, können sich mit den leckersten Fleischwaren und Käse für zuhause eindecken.

Arkaden in Greve in Chianti

Arkaden in Greve in Chianti

Statue von Giovanni da Verrazano

Statue von Giovanni da Verrazano

 

Castellina in Chianti

Dieser Ort verbindet die Gastronomie von Badia a Passignano und die Lebendigkeit von Greve in Chianti. Auch wenn die Gassen voll mit Leuten sind, finde ich den Ort ursprünglicher und weniger touristisch als Greve in Chianti. Dies liegt natürlich auch daran, dass Castellina in Chianti vom Aussehen viel lieblicher und pittoresker ist. Sehr fotogen! In den Läden werden Weine, Teigwaren, Saucen für Pasta, getrocknete und eingelegte Tomaten, Gebäck uvm. angeboten. Eine regionale Spezialität ist ein Mandelgebäck mit Marzipan/Kirsch oder Schokoladen-Geschmack. Viele sind von Natur aus Glutenfrei. Sehr lecker.

Die Hauptgasse in Castellina in Chianti

Die Hauptgasse in Castellina in Chianti

Gasse in Castellina in Chianti

Gasse in Castellina in Chianti

Mandelgebäck aus Siena

Mandelgebäck aus Siena

 

Siena

Die Stadt auf drei Hügeln ist umgeben von einer wehrhaften Mauer. Dadurch konnte sie sich fast unbeschadet bis in die Gegenwart retten. Im Mittelalter war die Stadtrepublik Siena ein wichtiges Finanz- und Handelszentrum. Wenn man die Stadt auf einer Karte anschaut, sieht man, dass die Piazza del Campo der Mittelpunkt ist. Die Via die Città, die in der V. Banchidi sotto di Pantaneto mündet, umschliesst mit einer weiteren Strasse den Platz in einem Halbkreis. Dies wird erst recht deutlich, wenn man vor Ort ist und die Gassen erkundet. Durch die Krümmung der Häuserschluchten entstehen tolle Fotos. Siena ist ein wenig wie Florenz in klein, gepaart mit einer eigenen Note. Grossstadtfeeling und Kleinstadtcharm konnten hier einen speziellen Mix erzeugen.

Über den Dächern von Siena

Über den Dächern von Siena

 

Forte di Santa Barbara

Am besten parkt man, wenn man mit dem Auto da ist, beim Forte di Santa Barbara (Fortezza Medicea). Dies ist ein grosser offener Parkplatz, bei dem eher was frei ist, als bei zentraleren Parkanlagen. Somit hat man auch gleich die Möglichkeit das Parkieren mit einem Rundgang durch die Festung zu machen (es hat weder eine Kontrolle noch kostet es etwas). Auf der einen Seite der Anlage sieht man auf die Dächer der Stadt und den alles überragenden Dom Santa Maria.

Eingang zum Forte di Santa Barbara

Eingang zum Forte di Santa Barbara

 

Durch die Gassen schlendern

Die ganze Stadt ist ein einziges Museum voll mit kleinen Läden, Bars und Restaurants. Darum ist laufen, laufen und nochmals laufen angesagt. Die Hauptadern, die zur Piazza del Campo führen, wie die Via Banchi di sopra, V. Banchidi sotto, Via di Città und die umliegenden Gassen müssen Teil der Route durch die Stadt sein. Nicht nur dass sie wie gemacht sind um von einer Kamera eingefangen zu werden, so wie ich es weiter oben beschrieb, sondern sie erzeugen die Atmosphäre, die Besucher in Siena erwarten. Jeder kleine Platz oder Brunnen, jedes steinerne Haus mit einer Laterne an der Fassade, sprüht vor Geschichte und lässt jeden Bestauner selbst zum Geschichtenschreiber werden. Welche betuchte Dame hat wohl da im 3. Stock gelebt? Wie sah der Tagesablauf der Bewohner dort drüben im Haus aus? Welche Reiter ritten mit erhobenem Haupt am Pöbel vorbei durch die Gassen?

Siena

Siena

 

Caffé Nannini

Holztresen, alte schöne Einrichtung, Baristas in Anzügen und tolle Süssspeisen zum Espresso - das ist das Nannini an der Banchi di Sopra 24. Es ist im Familienbesitz der Nannini, welcher auch die Sängerin Gianna Nannini und der Ex F1 Rennfahrer Alessandro Nannini angehören. Es gibt noch zwei weitere Nannini Kaffes in der Stadt, doch dieses verströmt die Grand-Caffé-Atmosphäre, die man in Italien mindestens 1x erlebt haben muss. Ich liebe auch die kleinen Lokale, die nicht grösser als ein Kiosk sind und sich irgendwo im Gewirr der Strassen befinden. Aber ein Grand Caffé gibt einem die Möglichkeit auf einen Cappuccino oder Espresso die Luft der "guten Gesellschaft" von früher zu erschnuppern.

 

Dom Santa Maria

200 Jahre dauerte es bis zur Fertigstellung der Kathedrale. Im Innern fühlt sich der Besucher wie in einem Märchenfilm. Nebst spektakulären Deckenverzierungen, verleihen schwarz und weiss gestreiften Säulen und Wände dem sakralen Bau einen orientalischen Touch aus 1001 Nacht. Der 1136 begonnene Prachtbau, unter Giovanni Pisano, war den Sienesen immer noch zu klein. Ihr Plan sah den jetzigen Bau nur als Querschiff. Aus dem Gigantoman wurde schlussendlich aus diversen Gründen nichts. Heute zeugt nur eine Mauer von den Träumereien der damaligen Bevölkerung. Sie kann erklommen werden. Von der Panoramaterrasse hat man eine fantastische Sicht über die Dächer von Siena und in die Umgebung. Wer in Florenz nicht auf den Turm von Giotto konnte/wollte, hat hiermit eine konkurrenzfähige Alternative.

Dom Santa Maria

Dom Santa Maria

Im Dom Santa Maria

Kuppel von innen

 

Piazza del Campo

Er rennt, von Häschern verfolgt, über unzählige Dächer. Plötzlich ist er bei der Piazza del Campo wo gerade das vielleicht berühmteste und eines der härtesten Pferderennen, der Palio, stattfindet. Von wem ich hier rede, sollte selbsterklärend sein. Wenn Du den Film nicht gesehen hast, dann melde Dich für die Aufklärung gerne mit einem Kommentar am Ende des Eintrages.

Am 2.07. und 16.08. treten jeweils 10 der 17 Stadtviertel gegeneinander an. Die Pferde müssen beim berühmt berüchtigten Rennen drei Mal den Platz umrunden. Nicht selten fällt ein Pferd, da der Boden schräg und glitschig ist. Für die Sienesen ist das Rennen aber mehr als nur ein Wettbewerb. Es zeigt bis heute die Zugehörigkeit der Bewohner zu den jeweiligen Stadtvierteln.

Der Boden der Piazza ist einer Muschel nachempfunden. Am höchsten Punkt des Platzes befindet sich die Fonte Gaia und unten der Palazzo Publico der mehr als nur den physischen Raum einnimmt.

Piazza del Campo von oben

Piazza del Campo von oben

Fonte Gaia

Fonte Gaia

 

Palazzo Publico

Hinter den Mauern befindet sich einer der bedeutendsten Kunstschätze der Toskana: Die Allegorien der "Guten und der Schlechten Regierung" von Ambrogio Lorenzetti. Nach draussen strahlen das Rathaus und der 90 m hohe Torre del Mangia das selbstverständliche hohe Selbstbewusstsein der Sienesen aus. Die Piazza del Campo wäre vom Bild her nicht vollständig, wenn ein Bau wie dieser nicht existieren würde. Der Palazzo ist das Postkartenmotiv und aus dem Stadtbild nicht wegzudenken.

Palazzo Publico

Palazzo Publico

Innenhof des Palazzo Publico

Innenhof des Palazzo Publico

 

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(Ein wenig Glück und ein trainiertes Auge braucht es natürlich trotzdem)

 

Soll es eine Villa mit Pool sein oder gleich ein ganzes Schlösschen auf einem Hügel?

Ich stehe vom Liegestuhl am Pool auf und schaue an Pinienbäumen vorbei über sanfte Hügel. Unter dem Pavillion schnappe ich mir aus einem Kübel ein paar Eiswürfel und kippe sie mir in den Drink hinein. Mit dem Glas in der Hand laufe ich die Treppe zum Haus hinauf, biege ab zur Terrasse, nehme zwei Trauben aus der Früchteschale, auf dem Tisch, und laufe zum hauseigenen kleinen Park, um zwischen Statuen und Hecken die Stille zu geniessen und über den Sinn des Lebens nachzudenken.

Etwa so stelle ich mir einen Nachmittag in einer toskanischen Villa vor. Das alles klingt aber sehr teuer und kennt man höchstens aus Dokus von Reichen oder Filmen. Gerade aber solche Szenen, erweckten die Sehnsucht nicht nur vieler Amerikaner nach der Toskana. Bei meinen Recherchen bin ich nachträglich auf eine Seite gestossen, die ich Dir nicht vorenthalten möchte. Denn durch sie werden solche Schwermereien auch für normalsterbliche greifbarer.

Tuscany-villas.de bietet von kleinen kompakten und modern ausgestatteten "Mini-Häusern" für 2 Personen ab EUR 100.-/Nacht über toskanische Villen mit 3+ Schlafzimmern, Pool und Umschwung ab EUR 450.-/Nacht bis zu Ritterhäusern und Schlösschen mit 8 Schlafzimmern, Pool und Parkanlage ab EUR 1000.-/Nacht an. Gib im Suchfeld z.B. Chianti ein und fange an zu träumen. Egal ob Du alleine, zu weit oder als Gruppe/Familie etwas suchst, in der Nähe von Siena oder ganz abgelegen residieren möchtest und es nur für eine Nacht oder eine ganze Woche sein soll, auf tuscany-villas.de wirst Du fündig.

Klarerweise liegen die Preise auf den ersten Blick im höheren Segment. Aber wenn man bedenkt, was alles geboten wird und man als Gruppe den Preis aufteilen kann, dann zahlt schlussendlich der Einzelne für all den Luxus und die Privatsphäre gleich viel oder weniger als in einem Hotel mit winzigem Schlafzimmer.

 

Ich hoffe, der Eintrag konnte Dich inspirieren und dass der eine oder andere Tipp den Weg auf Deine Reiseliste gefunden hat. Gerne kannst Du einen Kommentar hinterlassen. Würde mich auch über ein Feedback und weitere Tipps freuen, wenn Du (durch diesen Eintrag) in Siena oder allgemein in der Toskana warst.

Weitere Impressionen zu Ausflügen und Reisen findest Du unter Bilder.

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